Heintzi berichtet

 

 

 

7. und 8. Juni 2014

 

Noch in Deutschland

Servus und Grüß Gott aus Hennef! 

Samstag 7.6.14:
Nachdem nun eine ganze Woche vergangen ist, in der wir Spieler von der Nationalmannschaft uns leider nicht sehen konnten, kam es am Samstag zum emotionalen Wiedersehen. Männer, stark und hünenhaft wie Gladiatoren, lagen sich weinend vor Glück in den Armen! Diese unendliche Vorfreude auf die anstehende WM stieg während der letzten Woche bei allen Beteiligten ins Unermessliche... 
Zur abendlichen Begrüßung genehmigten wir uns erstmal ein zünftiges Abendessen. Dieses ließ bereits erahnen, welche kulinarischen Köstlich-keiten uns in der Sportschule Hennef bis zum Abreisetag(Mittwoch) noch erwarten werden. 
Beim anschließenden Abendtraining konnte man erneut erkennen, dass alle Spieler nur so sprühen vor Spielfreude und bereit sind, sich hier den oft zitierten Feinschliff für die WM zu holen...

Sonntag 8.6.14: Beim morgendlichen Training konnte man bereits erkennen, dass vor allem Bundestrainer Sonnenbichler die einwöchige Pause nutzte, um äußerst fuchsige und ausgeklügelte Trainingsmethoden zu kreieren. 
Denn das Hauptaugenmerk bestand heute darin, mit Sicht-blenden zu trainieren. Dabei spannte er eine Schnur ca. 20 cm oberhalb des Netzes, an der Fahnen befestigt waren. Nun galt es für uns Spieler die Reaktionsschnelligkeit bei den verdeckten Angriffen des Gegners zu trainieren. Nach insgesamt drei Trainingseinheiten am heutigen Sonntag, welche unser 'Tele-Jim' natürlich am Ende mit seinem legendären Power-Circle veredelte, hatte unsere Physiotherapeutin Birgit alle Hände voll zu tun um unsere hart trainierten Körper wieder zu lockern. 

Bestrafung des Tages: Bei einem Trainingsspiel gewinnt das Team um die Koblenzer Haudegen Heintz und Wiesenthal noch sensationell nach einem 1:15 Rückstand (Endstand 32:30). Sonnenbichler kündigte bereits vorher an, dass die Sieger sich etwas schönes für die Verlierer überlegen dürfen. Dabei tüftelt der alte Fußball-Veteran Heintz ein neues, sehr viel Spaß bereitendes Spiel aus: Die Verlierermannschaft muss sich auf die hintere Grundlinie knien, wobei deren Gesäß zum Netz ausgerichtet ist. Die Gewinner dürfen nun aus der anderen Spielfeldhälfte Angriffsbälle 'trainieren'. Dabei ist es ihnen frei gestellt ob sie diese möglichst kurz direkt auf den Boden schlagen oder lieber die prachtvollen Hinterteile der Verlierer anvisieren. Diese Entscheidung fällt den Gewinnern nicht allzu schwer... Dabei zünden die Angriffsbälle teilweise wie Raketen und hinterlassen riesige Blutergüsse auf den Allerwertesten der Verlierer. Besonders Mathis Tigler ist dabei ein gerne genommenes Ziel, was er deutlich, nach den Treffern, mit einem schweinischen Quieken zu erkennen gibt...