Deutsche Meisterschaft 2014

Bayer Leverkusen, Deutscher Meister 2014

In einem hochklassigen Finale besiegte der TSV Bayer 04 Leverkusen den BV Leipzig I mit 3:0. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung setze sich das Team von Trainer Michael Overhage gegen den Titelverteidiger durch.

Im ersten Satz sahen die gut 100 Zuschauer in der Herbert-Grünewald-Halle zwei Teams auf Augenhöhe. Nachdem Rückkehrer Jürgen Schrapp bis zum Finale die Libero Position bekleidet hatte, entschloss sich der Bayer Trainer dazu, im Finale Kevin Osterhage auf der Libero Position zu bringen. Diese Maßnahme sollte sich im Verlaufe des Finales auszahlen. Im Angriff setzten auf Leverkusener Seite Dominik Albrecht und Jürgen Schrapp die Akzente. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. So hatte Leipzig beim Stand von 24:23 den ersten Satzball, den Leverkusen abwehren konnte. Danach nutzten die Leverkusener ihren ersten Satzball und gingen mit 1:0 in Führung.

Vizemeister BV Leipzig
Vizemeister BV Leipzig

Der zweite Satz nahm einen ähnlichen Verlauf. Im Angriff dominierte nun zunehmend Dominik Albrecht, der im zweiten Satz sagenhafte 11 Punkte beisteuern konnte. Beim 19:15 hatte sich Leverkusen einen Vorsprung erarbeitet. Doch dann kamen die Leipziger, angetrieben von Christoph Herzog heran und erarbeiteten sich eine 23-20 Führung. Nach einer Auszeit von Michael Overhage kam Leverkusen zurück und hatte beim 24:23 den ersten Satzball. Das Spiel ging nun hin und her. Nach einer roten Karte gegen Leipzig hatten es die Leverkusener beim Stand von 25:24 erneut in der Hand, den Satz zu gewinnen. Doch wieder wehrte Leipzig den Satzball ab. Am Ende war Leverkusen das glücklichere Team in diesem Satz (31:29) und baute die Führung auf 2:0 aus

Im dritten Satz war Mats Bastian Gerhard auf Leverkusener Seite der dominierende Spieler. Bis zum 18-16 für das Overhage Team konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. In der Schlussphase machten die Leverkusener weniger Fehler und erarbeiteten sich eine 24-20 Führung. In dieser Phase war es Stefan Hähnlein, der drei Mal Punkten konnte. Der letzte Punkt war dann Dominik Albrecht vorbehalten. Mit einem gekonnten Block sicherte er der Bayer-Sechs den 25. Punkt und damit den 22. Deutschen Meistertitel im Sitzvolleyball.


Das Nachwuchsteam der Frauen Nationalmannschaft startete außer Konkurrenz. Nach einigem Lehrgeld konnte das Team mit einem 2:0 im letzten Spiel gegen Grevenbroich ein gelungenes Turnier abschließen.

Erster Tag

Der erste Tag der Deutschen Meisterschaft im Sitzvollball verlief ohne große Überraschungen. Im Auftaktmatch kam es dabei für die Bayer Erstvertretung zum erwartet schweren Match gegen Rheinland-Pfalz. Nach einem souveränen 25:14 geriet Leverkusen im dritten Satz mit 18-21 ins Hintertreffen, um am Ende doch mit 25-23 das Feld als Sieger zu verlassen. Mit zwei weiteren 2:0 Siegen gegen Leipzig II und Grevenbroich sicherte sich das Team von Michael Overhage souverän den Gruppensieg.

In der Gruppe A setze sich erwartungsgemäß die Mannschaft vom BV Leipzig I mit drei souveränen Siegen gegen Magdeburg, die Frauen Nationalmannschaft sowie die Zweitvertretung des Gastgebers durch. Im letzten Spiel der Vorrunde lieferten sich Magdeburg und die Bayer Zweitvertretung im Kampf um den letzten Halbfinalplatz ein Match auf Augenhöhe. Im entscheidenden Satz lag die Bayer-Sechs bereits mit 10-6 in Führung. Allerdings vergaß das Team den Satz zuzumachen und Magdeburg sicherte sich den Halbfinaleinzug.

Somit kommt es zu folgenden Halbfinalbegegnungen.

BV Leipzig gegen Rheinland-Pfalz und TSV Bayer 04 Leverkusen gegen HSV Medizin Magdeburg.

Vorrunde.

Gruppe A:

1. BV Leipzig I                                         6:0 Punkte

2. HSV Medizin Magdeburg                       4:2 Punkte

3. TSV Bayer 04 Leverkusen II                  2:4 Punkte

4. Nationalmannschaft Frauen                  0:6 Punkte

Gruppe B:

 

1. TSV Bayer 04 Leverkusen I                  6:0 Punkte

2. Rheinland – Pfalz                                 4:2 Punkte

3. BV Leipzig II                                       2:4 Punkte

4. BSG Grevenbroich                               0:6 Punkte